Eröffnung des Landesleistungsstützpunktes Fechten
Am 3. Juli konnte mit dem Einzug in die frisch renovierte Halle der Förderschule Fürth-Atzenhof die Eröffnung des Landesleistungsstützpunktes Fechten gefeiert werden. Die Halle steht jetzt nach dem Schulsport den Fechtern jeden Nachmittag zur Verfügung und kann für ein leistungsorientiertes Training genutzt werden. Außerdem soll sie einen Treffpunkt für Fechter mehrerer mittelfränkischer Vereine darstellen, was beim Fechten wichtig ist, da bei dieser mitgliedsschwachen Sportart in den einzelnen Vereinen je nur wenige Fechter gegeneinander trainieren können, und man sich zu schnell an die wenigen Gegner gewöhnt.

Wo vor einem halben
Jahr noch Stahlstan-
gen und Schutt lagen,
biegen sich jetzt die
Florettklingen

Hanjo Schriegel, Vorstand des Fechtclubs Fürth, nimmt einen Scheck im Wert von 2000 Euro von Martina Radl, Präsidentin des Bayerischen Fechterverbandes, entgegen.
Zur Eröffnung war auch die Präsidentin des Bayerischen Fechtverbandes Martina Radl gekommen, die einen Scheck über 2000 Euro überreichte. Später lobte sie in einer Rede die „schöne Halle“, die durch verglaste Seitenwände sehr viel Licht bekommt, und zusätzlich durch Holzstreben an der Decke sehr hell wirkt, was gerade bei längeren Turnieren sicher Freude machen wird. Vor allem ist die Halle aber speziell auf die Fechter ausgerichtet: fest installierte Kabelrollen an der Decke ersparen den zeitraubenden Aufbau im Training, außerdem ermöglichen elektronische Anzeigen an beiden Seitenwänden, dass die Fechter die Trefferanzeigen sehen, ohne die Augen vom Gegner zu nehmen.
Nach der Eröffnung wurden die neuen Geräte und Melder zum Leben erweckt und die Bezirksmeisterschaften für Schüler und A-/B-Jugend abgehalten.
90-Jahre Fechtclub Fürth
