Anfang Juni in Buchholz, zwei Wochen später in Lübeck: Der Fechtclub Fürth war bei den Deutschen Florett-Meisterschaften 2026 breit vertreten. Das stärkste Ergebnis lieferte Ernesto Höhne: Bei der U17-Meisterschaft in Lübeck fechtete er sich bis ins 16er-Tableau und schloss mit einem hervorragenden Platz 14 ab.

Den Anfang machte der 6. Juni in Buchholz. Ernesto Höhne trat als Jahrgang 2010 gegen ein Feld an, das bis zu vier Jahrgänge älter war. In der Vorrunde erkämpfte er zwei Siege und qualifizierte sich als 40. für die Direktausscheidung. Im 32er-Tableau bezwang er Moritz Paul Gußmann vom Fechtclub Radebeul, ehe er eine Runde weiter auf Michael Bergert traf – den späteren Silbermedaillengewinner. Das Gefecht endete 7:15 für Bergert; Höhne schied auf Platz 30 aus. Luis Besold, ebenfalls vom FC Fürth, schied nach der Vorrunde auf Platz 63 aus.

Im Damen-U20-Wettbewerb focht Clara Fuderholz eine starke Poolrunde: drei Siege, ein knappes Plus im Trefferverhältnis (23:22), Dritte ihrer Vorrunde. Als 36. der Qualifikation qualifiziert, schied sie in der Direktausscheidung aus und schloss auf einem guten Platz 38 ab. In den U15-Wettbewerben sammelten Elia Feist bei den Herren und Theresa Merz bei den Damen nationale Erfahrung – Feist schloss auf Platz 64 ab, Merz auf Platz 68.

Am 20. Juni dann Lübeck. Hier startete Ernesto Höhne in seiner Stammklasse U17 – und lieferte den besten Tag des Sommers. In der Vorrunde gewann er vier von sechs Gefechten (26:20 Treffer) und zog als 22. in die Direktausscheidung ein. Im 64er-Tableau gab es zunächst ein Freilos. Im 32er-Tableau stand Joona Cichy vom FC Moers gegenüber – Höhne setzte sich durch. Im 16er-Tableau traf er auf Ron Böhmer vom Dresdner FC, der später unter die besten Acht kam. In einem engen Gefecht verlor Höhne mit 14 Treffern und schied auf Platz 14 aus – sein bislang bestes Ergebnis auf Bundesebene.

Felix Fruth qualifizierte sich ebenfalls für die Direktausscheidung und schloss auf Platz 56 ab.