Die U13-Fechter des FC Fürth haben bei der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft im Florett eine goldene Bilanz vorgelegt. Auch in den anderen Altersklassen haben die Fürtherinnen und Fürther gute Leistungen gezeigt.

U13 Herren: Gold im Zitterfinale

Der absolute Höhepunkt des Wochenendes gehörte den Jüngsten: Die U13-Mannschaft des FC Fürth krönte sich zum Bayerischen Mannschaftsmeister im Florett – und das auf denkbar dramatische Weise.

In der entscheidenden Poolrunde trafen die Fürther auf die Startgemeinschaft KTF Luitpold München / MTV München sowie die TG Würzburg. Was folgte, war eines der spannendsten Szenarien, das der Florettfechtsport zu bieten hat: Alle drei Teams gewannen exakt einen Durchgang. Über den Titelgewinn entschied schließlich die Trefferdifferenz: Ein einziger Treffer trennte Gold von Silber. Fürth lag vorn und durfte jubeln.

Der Weg dorthin: Ein knapper Sieg gegen KTF München (45:43) und eine Niederlage gegen Würzburg (43:45) — doch am Ende zählte nicht das Ergebnis einzelner Kämpfe, sondern jeder einzelne Treffer. Die Fürther Mannschaft zeigte dabei eine bemerkenswerte Kaltblütigkeit und holte sich am Ende verdient die Goldmedaille.

U17 Herren: Solide Performance mit Platz 3

In einem gemischten Fünfer-Feld mit KTF Luitpold München, MTV München, der Startgemeinschaft FS TG Würzburg/TSV Neu-Ulm sowie SV Wacker Burghausen sicherten sich die Fürther mit zwei Siegen (gegen MTV München und gegen Burghausen) den 3. Platz.

U15 Damen: Silber für Theresa Merz & Co.

In einer Startgemeinschaft zusammen mit Fechterinnen des TSV Neu-Ulm und TSV Bad Kissingen startete Theresa Merz als einzige Fürtherin. Das Trio Merz, Sophie Hein und Cleo Schüller unterlag schließlich der Mannschaft der Startgemeinschaft KTF Luitpold München / MTV München und nahm eine Silbermedaille mit heim.

Insgesamt kann sich die Medaillenbilanz sehen lassen: Gold in der U13, Bronze in der U17 und Silber für Theresa Merz in der U15 der FC Fürth zeigt, dass der Nachwuchs auf dem richtigen Weg ist. Besonders der Titelgewinn der Jüngsten bleibt unvergesslich.