Marco van der Koelen ist seit Mitte Oktober 2025 neuer Verbandstrainer Fechten bei der Fecht-Abteilung der 60er, dem Fechtclub Fürth. Im Interview zieht der 27-Jährige eine erste Bilanz nach zehn Monaten Arbeit in der Kleeblattstadt, formuliert seine Ziele für die nächste Saison und erzählt, was ihn an Fürth begeistert.

60er-Journal: Wie kommst du dazu, dich als Landestrainer in Fürth zu engagieren?

Van der Koelen: Mein Ziel war es immer, hauptberuflich als Trainer im Fechtsport zu arbeiten. Durch meine erfolgreiche Nachwuchsarbeit am Landesleistungsstützpunkt in Moers wurde der Bayerische Fechterverband auf mich aufmerksam und bot mir die Stelle als Landestrainer (mit den Standorten Fürth und Würzburg) an. Die Möglichkeit, junge Talente auf ihrem Weg zu begleiten und den Fechtsport in Bayern weiterzuentwickeln, hat mich sofort überzeugt.

Wie ist dein persönlicher Rückblick auf die Saison 25/26?

Mit der Saison 2025/26 bin ich insgesamt zufrieden. Sportlich konnten wir einige Erfolge feiern: Drei Bronzemedaillen bei den Deutschen Meisterschaften in der U13 – einmal im Einzel (Fürth) und zweimal mit der Mannschaft (Fürth und Würzburg) – sowie eine Top-16-Platzierung in der U17 zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind.

Mindestens genauso wichtig ist für mich jedoch die Entwicklung der Sportlerinnen und Sportler. Es freut mich sehr zu sehen, dass sie meine Trainingsphilosophie annehmen, motiviert mitarbeiten und bereit sind, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Diese Einstellung ist die Grundlage für nachhaltigen Erfolg und macht mich optimistisch für die kommenden Jahre.

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Was hast du dir für die kommende Saison vorgenommen?

Für die kommende Saison haben wir uns klare Ziele gesetzt. Zunächst sollen sich die Sportlerinnen und Sportlern erneut für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren und dort an die guten Ergebnisse der vergangenen Saison anknüpfen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, mindestens einen Athleten unter die Top 18 der deutschen U17-Rangliste zu bringen. Damit wäre die Qualifikation für internationale U17-Weltcups erreicht.

Und: Nach 10 Monaten in Fürth – was ist dein Highlight in der Stadt?

Aktuell wohne ich noch in Nürnberg, möchte aber gerne nach Fürth umziehen. Die Stadt gefällt mir sehr gut – vor allem die schöne Altstadt und die angenehme Atmosphäre haben mir sehr gut gefallen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Fürther Weihnachtsmarkt, der mit seiner gemütlichen und festlichen Stimmung ein echtes Highlight für mich war.